Rosalina

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Rosalina
SSB4 Artwork Rosalina + Luma.png
Rosalina mit einem gelben Luma
Informationen
Erster Auftritt Super Mario Galaxy (2007)
Letzter Auftritt Mario Tennis: Ultra Smash (2015)
Spezies Mensch
Residenz Sternwarte
Verbindungen Mario, Luigi, Luma, Polari
Darsteller Kerri Kane

Rosalina ist ein Charakter, der zum ersten Mal in Super Mario Galaxy auftrat. Sie wacht von ihrer Sternwarte aus über das Weltall und ist die liebevolle Adoptivmutter der Sternenkinder, der Luma. Zudem ist sie die Wächterin der Sterne und kann die Erde nur alle 100 Jahre besuchen, da der Komet mit der Sternwarte nur dann nah genug an die Erde herankommt.

Sie hat immer Polari in ihrer Nähe, ähnlich wie Prinzessin Peach und Toadsworth. Er ist der älteste der Luma, der sie bei ihren Aufgaben als Wächterin unterstützt.

Rosalinas Hintergrundgeschichte (s. Persönliche Informationen) ist sehr traurig, nimmt jedoch eine glückliche Wendung, als sie auf die Lumas trifft.

Geschichte

Super Mario 3D-Serie

Super Mario Galaxy

Rosalina in Super Mario Galaxy

Super Mario Galaxy 2

Rosalina ist für die Luma die Erzählerin von diesem Spiel. Mario trifft erst nach dem finalen Kampf gegen Bowser auf sie. Sie holt den Baby-Luma mit ihrer Sternenwarte ab. Sie und Lubba erläutern, wer sie ist. Hat Mario von ihr den letzten Stern in der Hüpfheld-Galaxie erhalten, betritt sie das Raumschiff Mario, wo sie den Platz auf dem Podest einnimmt, wo früher die Gourmet-Luma waren. Zudem hilft sie dem Spieler als Kosmische Erscheinung weiter. Wird ihre Hilfe beansprucht, erhält man jedoch nur einen Bronzestern.

Super Mario 3D World

Rosalina führt die Drehattacke aus

In Super Mario 3D World taucht Rosalina zum ersten Mal spielbar in einem der Hauptspiele der Mario-Serie auf. Allerdings ist sie nicht von Anfang an verfügbar, man muss sie in der Welt Stern im Level Die Super-Galaxie freischalten. Kurz vor dem Zielpfahl sieht man sie stehen, im Hintergrund ist die Sternenwarte.

Wie Mario in Super Mario Galaxy verfügt Rosalina hier über die Drehattacke; wenn sie diese während dem Sprung einsetzt, kann sie noch ein Stück höher gelangen, durch die Attacke kann sie auch Gegner besiegen. Diese Fähigkeit wird ihr aber mit mehreren Power-Ups genommen. Im Sprinten ist sie zwar so langsam wie Peach, fängt damit aber eher an als diese.

Auftritte in Spin-Offs

Mario Kart-Serie

Mario Kart Wii

Rosalina in Mario Kart Wii

In Mario Kart Wii ist sie ein Schwergewicht und wird von einem Luma begleitet, der in späteren Spielen nicht erscheint. Ist ein Spielstand von Super Mario Galaxy vorhanden, schaltet man sie schon nach 50 gefahrenen Rennen frei. Ist dem jedoch nicht so, müssen in den Spiegel-Cups Goldpokale errungen werden. Eine weitere Möglichkeit sie freizuschalten ist, 5.000 Rennen im Online-Modus zu fahren. Sie besitzt auch eine Strecke, den Regenbogen-Boulevard, der wegen seinem Standort im Weltall sowie den Sternenteilen auf der Fahrbahn gut zu ihr passt.

Mario Kart 7

Rosalina in Mario Kart 7

In Mario Kart 7 ist sie wieder ein spielbarer Charakter und gehört zur neuen mittelschweren Klasse, jedoch fährt sie diesmal ohne Luma. Diesmal hat sie wieder ihre eigene Strecke, Rosalinas Eisplanet, wo die Sternenwarte im Hintergrund gesehen werden kann. Außerdem besitzt sie die Instrumentalpiste.

Mario Kart Arcade GP DX

Rosalina und ihre Statistiken in Mario Kart Arcade GP DX

Ihren ersten Auftritt in einem Arcade-Spiel hat Rosalina in Mario Kart Arcade GP DX. Sie ist wieder ein Schwergewicht, muss aber gedownloadet werden, um spielbar zu sein. Auch hier fährt sie ohne Luma.

Mario Kart 8

Rosalina in Mario Kart 8

Mario Kart 8 beinhaltet sie erneut als spielbaren, freischaltbaren Charakter. Sie gehört zur schweren Fahrerklasse. Mit dem Sonnenflughafen gehört ihr abermals eine eigene Strecke. Zusätzlich erscheint wie bei Peach und Daisy eine Baby-Form von ihr, in ihrem Fall die ebenfalls freischaltbare Baby Rosalina. Fährt Rosalina ein Bike oder Quad, trägt sie wieder ihren Anzug aus Mario Kart Wii.

Mario Party-Serie

Mario Party: Island Tour

Auch einen Auftritt in der Mario Party-Serie hat Rosalina, und zwar in Mario Party: Island Tour.

Mario Party 10

Super Smash Bros.-Serie

Super Smash Bros. 4

Rosalina und ein gelber Luma

In Super Smash Bros. 4 hat sie ihren ersten Auftritt in einem Prügelspiel - und teilt zusammen mit verschiedenen Lumas kräftig aus. Sie hat ihre eigene Stage, welche auf dem ersten Planeten der Sternentor-Galaxie basiert.

Persönliche Informationen

Geschichte

Ihre Geschichte wird in Super Mario Galaxy in Form einer Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Sie selbst ist die Erzählerin und erzählt die Geschichte im Laufe des Spiels Stück für Stück weiter. Zu Beginn ist jedoch nicht klar, dass es sich um Rosalina handelt. Die emotionale Geschichte bildet einen Kontrast zur ansonsten bunten Spielatmosphäre.

1. Kapitel - Zu zweit

Diese Geschichte ist schon so lange her, dass man sich kaum an sie erinnert. Auf einem kleinen Stern entdeckte ein Mädchen ein rostiges Sternenschiff. In ihm lebte ein kleines Sternenkind.

Das Mädchen fragte das Sternenkind: "Wer bist du? Was machst du hier?" Dieses antwortete: "Ich bin Luma und warte auf meine Mama. Sie kommt auf dem Rücken eines Kometen, um mich abzuholen." Luma wartete schon eine ganze Weile, Tag und Nacht. "Oh, ich werde den Himmel für dich absuchen. Vielleicht finden wir so deine Mama", versprach das Mädchen. Als es Nacht wurde, nahm des Mädchen das Teleskop seines Vaters und richtete es auf den Sternenhimmel. Stundenlang suchte es den Himmel ab, aber den Kometen von Lumas Mama sah das Mädchen nicht.

Und so wartete es mit Luma Tage, aus denen schließlich Jahre wurden. Aber vergebens. Das Mädchen sagte seufzend zu Luma: "Weißt du, wenn das so weitergeht, werde ich hierüber noch eine alte Oma." Doch dann hatte es eine Idee. "Lass uns deine Mama suchen!" Zusammen mit Luma brachte das Mädchen das Sternenschiff wieder auf Hochglanz. Und bald bestiegen sie das Schiff und machten sich auf die Reise zu den Sternen.

Die Suche nach Lumas Mama hatte begonnen.

2. Kapitel - Sternenstaub

Seit dem Beginn ihrer Reise waren mehrere Tage vergangen. Aber bisher hatten sie weder Lumas Mama noch einen richtigen Planeten gefunden. Alles, was sie zu sehen bekamen, waren trostlose Felsklumpensterne.

"Hätte ich gewusst, dass das so lange dauert, hätte ich mehr Marmelade mitgebracht...", sagte das Mädchen seinen hungrigen Bauch reibend. Roggenbrot und Milch, Himbeermarmelade und schwarzen Tee, der nach Aprikosen duftete, hatte es in seinen Rucksach gestopft, doch eine wesentliche Sache fehlte. "Wie konnte ich nur Wasser vergessen, ich Schussel!?!?", sagte es und ließ den Kopf hängen.

Als Luma das sah, musste er laut lachen. "Ich bin zufrieden, solange ich nur meinen Sternenstaub habe. Wie wär's? Probier doch auch mal." Darauf entgegnete das Mädchen bissig: "Ha ha... Das findest du wohl witzig." Aber, wie es ihn so lachen sah, wurde das verdutzte Mädchen von seinem Lachen angesteckt. "Du hast Recht, ich nehm mir mal einen Bissen."

Es zerrte das Schmetterlingsnetz sienes Bruders aus dem Rucksack und die beiden begannen, Sternenstaub zu sammeln. Das Mädchen streckte sich dabei aus dem Sternenschiff, wobei es mehrmals beinahe aus dem Schiff gefallen wäre. Der Sternenstaub schmeckte wie süßer Honig.

3. Kapitel - Der helle Stern

Durch das runde Fenster des Sternenschiffes strahlte ein Licht hinein. "Ob das die Morgensonne ist, die ich schon so lange nicht mehr gesehen habe?" Als das Mädchen aus dem Fenster blickte, sah es einen wunderschönen, smaragdfarben leuchtenden Stern.

Das Mädchen weckte einen arg verschlafenen Luma und sagte: "Komm, lass uns zu dem Stern gehen und dort aussteigen!" Der Stern, auf dem sie gelandet waren, war ganz aus leuchtendem Eis gemacht. Luma und das Mädchen liefen umher, aber Lumas Mama fanden sie nicht. "Schade, hier scheint deine Mama auch nicht zu sein." Das Mädchen ließ sich plumps auf seinen Hosenboden fallen und blieb erst mal sitzen.

"Sieh mal!!!", rief Luma auf einmal. Unter der Eisoberfläche, auf die Luma auferegt zeigte, war doch tatsächlich eine Menge Sternenstaub eingeschlossen. "Klasse, oder?!?" Luma schien stolz zu sein. "Hier ist es trotz des Eises warm, beinahe wie im Paradies. Und Wasser gibt es hier auch!"

Die beiden entschlossen sich, für eine Weile auf dem Stern zu bleiben. Sie überließen sich dem Fluss des leuchtenden Sterns und stetzen ihre Suche nach Lumas Mama fort.

4. Kapitel - Der Traum

Das Mädchen hatte einen Traum. Von seiner eigenen Mama. "Mama, wo gehst du hin?" Die Mama kehrte ihm den Rücken zu. Die Mama antwortete, ohne sich umzudrehen: "Ich gehe nirgendwohin. Ich bin immer da. Am Mittag bin ich die Sonne, am Abend bin ich der Mond. Und immer sehe ich nach dir."

Das Mädchen wurde so traurig, es war nicht zum Aushalten, und fragte: "Und wenn es regnet und weder Sonne noch Mond zu sehen sind?" Die Mama antwortete mit einem Lächeln: "Dann werde ich ein Stern und warte über den Wolken, bis du aufhörst zu weinen."

Als es aufwachte, waren die Augen des Mädchens tränenbesetzt. Luma, der sich an es schmiegte, sagte: "Aus deinen Augen fließt Sternenstaub." Das Mädchen trocknete sich die Tränen. "Das ist kein Sternenstaub. So schön sind Tränen nicht. Wenn mein Traum stimmt, werden wir unsere Mamas nie wiedersehen."

Dieses Mal fing Luma an zu weinen. "Mama... Mama..." Auf ihrer Reise durch das Sternenmeer begegneten sie zahlreichen Kometen, aber Lumas Mama war auf keinem von ihnen zu finden. "Komm, hör auf zu weinen. Sonst gibt es drei Tage Regenwetter." Das Mädchen nahm Luma sanft in den Arm und sagte: "Wenn du aufhörst zu weinen, habe ich eine Belohnung für dich." Das Mädchen schloss die Augen und Flüsterte sanft: "Ich werde deine Mama."

5. Kapitel - Das Haus

"Hier kommt die Küche hin, hier die Bibliothek, hier das Kinderzimmer. Oder?" Das Mädchen schien in Selbstgespräche vertieft zu sein. "Wenn wir zu zweit leben, will ich ein prächtiges Haus haben." Seit dem Tag, an dem es beschloss, Lumas Mama zu werden, arbeitete das Mädchen bienenfleißig.

Unter dem Eis war nicht nur Sternenstaub eingeschlossen, sondern auch lauter seltsame Werkzeuge und Möbel, die sie noch nie gesehen hatten. Das Mädchen verwendete diese, um ein Haus zu bauen.

Als Luma das fertige Haus sah, meinte er zögernd: "Du... Ist das nicht ein wenig zu groß für uns beide?" Die Bibliothek, das Schlafzimmer, die Küche, das Badezimmer und zuletzt das Kinderzimmer. Alle Zimmer sahen wunderbar aus, aber sie wirkten auch etwas verlassen. "Stimmt, Papa und Brüderchen sind schließlich nicht da, und Mama auch nicht...", sagte das Mädchen mit leiser Stimme, die auch traurig klang. Dieses Haus war für die beiden tatsächlich zu groß.

An diesem Abend schlief das Mädchen im Sternenschiff - seinen Plüschhasen fest im Arm haltend.

6. Kapitel - Freunde

Es geschah eines Tages. Als sie den nach Aprikosen duftenden Tee tranken und es sich gemütlich machten, kam ein kleiner aprikosenfarbener Stern langsam näher. Auf diesem Stern lebte ein Bruder von Luma!

"Nanu? Bist du auch ein Sternenkind?", fragte das Mädchen, hocherfreut über den plötzlichen Besuch. Aber Luma schien etwas besorgt. Der herabgestiegene Luma war von derselben Farbe wie der Stern, auf dem er wohnte. Die beiden Luma näherten sich nicht, entfernten sich aber auch nicht, sondern starrten sich regungslos an.

"Das ist meine Mama!" Als Luma das plötzlich aussprach, wiederholte der aprikosenfarbene Luma genau diesen Satz: "Das ist meine Mama!" "Das ist meine Mama!" Die beiden wirbelten im Kreis um das Mädchen herum und keiner wollte aufgeben. "Das ist meine Mama!!!" "Das ist meine Mama!!!" Immer schneller wirbelten die beiden im Keis um das Mädchen herum, ohne Anzeichen von Müdigkeit.

Weil dieser Wortwechsel nur allzu niedlich war, fand das Mädchen dies über die Maßen komisch. Es musste beinahe laut lachen. Von dem aprikosenfarbenen Stern kamen nach und nach zahlreiche Luma. Rosafarbene, blaue, orange, gelbe und auch grüne. "Das ist meine Mama!" "Das ist meine Mama!" "Das ist meine Mama!" Wie die zahlreichen Luma so mit einer Stimme riefen, konnte sich das Mädchen sein Lachen nicht mehr verkneifen. "Was mach ich bloß mit so vielen Kindern?" Die Luma betrachteten verblüfft das Mädchen, das sich vor lachen den Bauch hielt.

Das Mädchen sagte: "Okay, dann will ich mal jedem von euch einen Namen geben." "Morgen, wenn ich damit fertig bin, den Luma Namen zu geben, ist es Zeit, in das neue Haus umzuziehen", dachte das Mädchen.

7. Kapitel - Das Teleskop

Als der 100. Komet an ihnen vorbeigezogen war, dachte das Mädchen: "Ob der Stern, auf dem ich geboren wurde, immer noch blau erstrahlt?" Plötzlich erinnerte es sich an Papas Teleskop. Als es durch Papas Teleskop blickte, war da ein winziger blauer Stern. Kleiner als Stenenstaub. Als das Mädchen den Stern sah, dachte es: "Seltsam... Er ist so fern, und doch fühlt es sich so nah an." Als es das Teleskop mit einem Ruck neu einstellte, wurde der blaue Stern immer größer und plötzlich war ein Hügel zu sehen. Diese Landschaft rief Erinnerungen wach. "Eine Terasse, um die Sterne zu beobachten!"

Da war der Hügel, auf dem das Mädchen einmal gelebt hatte! Dieser Hügel, auf den es sich nachts, sich die schläfrigen Augen reibend, aufgemacht hatte, um mit Papa die Sterne zu betrachten... Dieser Hügel, auf den es an einem Tag, an dem Schnee gefallen war, mit seinem Bruder, den Schlitten über der Schulter, geklettert war... Dieser Hügel, auf dem es, an einem sonnigen, aber etwas windigen Tag, mit Mama ein Picknick gemacht hatte... Und...

"Ich will heim! Ich will heim!!!" Die Luma wussten nicht, was vorgefallen war, und standen dem Mädchen, das plötzlich angefangen hatte zu weinen, ratlos gegenüber. "Ich will heim! Ich will heim!!! Ich will heim und mein Haus, das am Fuße dieses Hügels ist!", rief das Mädchen mit tränenüberströmtem Gesicht. "Ich hab es gewusst! Mama ist nicht in der Welt der Sterne! Denn... denn... Mama ist..." "Sie schläft doch unter dem Baum auf diesem Hügel!" Nachdem das Echo des Schreis des Mädchens verhallt war, wurde es totenstill in der Umgebung, als ob alles plötzlich zu Eis erstarrt wäre.

8. Kapitel - Der Wunsch

Luma sagte zu dem Mädchen, das wieder traurig war: "Mama ist doch bei dir..." Als er sich sanft an das Mädchen schmiegte, versammelten sich die anderen Luma, die dem Ganzen zugesehen hatten. "In dir drinnen ist deine Mama... Ein Teil deiner Mama ist auch in dir." "Der Sternenstaub besteht aud Splittern von Mama... daher haben wir ihn so gern." "Nein... nein..." Das Mädchen hörte noch nicht auf zu weinen.

Lumas trauriges Gesicht verwandelte sich in eine vor Freude strahlende Miene und er sagte: "Ich will dir deinen Wunsch erfüllen." "Ich werde ein Stern. Eine Sternenschnuppe, auf der du reiten und nach Belieben reisen kannst." Kaum hatte er das gesagt, stieg Luma, in ein grelles Licht gehüllt, zum Himmel empor. Doch eh man sich's versach, kam er wieder gen Erdboden heruntergefallen. Rumb!!! Bums!!! Vom Kern des Sterns her wurde die Erdoberfläche kräftig durchgeschüttelt und aus dem Loch, in das Luma gestürzt war, drang, ein grelles Licht und ergoss sich über den Stern.

Als der Lichtergürtel sich rund herum drehte, wurde er zu einem prächtigen Kometenschweif. Luma war als "Stern" wiedergeboren worden. Das Mädchen verstand nicht, was da vor seinen Augen vor sich ging. Es sagte immer nur: "Was...? Was...?" Da erschien ein weiterer Luma und sagte: "Wir Luma wurden geboren, um Sterne zu werden." Ein grüner Luma sagte: "Nach Möglichkeit will ich für das Lächeln einer mir wichtigen Person zu einem Stern werden..." Ein blauer Luma sagte: "Er ist glücklich. Denn er ist ein sehr schöner Stern geworden." Die Luma sagten im Chor: "Deshalb, Mama! Weine nicht mehr!" "Danke...", sagte das Mädchen mit kaum hörbarer Stimme. Dann umarmte es die Luma.

Seit diesem Tag floss kein Sternenstaub mehr aus den Augen des Mädchens. Der Komet nahm, seinen Schweif stolz hinter sich herziehend, Kurs auf die Heimat des Mädchens und bewegte sich durch das Sternenmeer vorwärts.

Letztes Kapitel - Familie

Zahlreiche Luma und Zahlreiche Teleskope befanden sich auf dem Kometen, der wirklich hübsch war. Die Luma und das Mädchen waren stolz, ihn ihr Zuhause zu nennen. Es fanden sich immer mehr Luma ein und die Zeit verging wie im Flug.

Heute gab es ein Willkommensmahl für die neuen Freunde. Das Mädchen versammelte die Luma und sagte mit lauter Stimme: "Nun, ihr alle! Heute wollen wir Brot backen. Ein mit Sternenstaub üppig bestreutes Sternenstaubbrot." Die Luma waren außer sich vor Freude! Eiligst leifen sie und holten die Zutaten. Das Mädchen dachte bei sich: "Ich will für immer bei diesen Kindern bleiben. Bis zu dem Tag, an dem sie flügge werden, soll keiner von ihnen einsam sein. Und wenn der Tag des Abschieds kommt, will ich sie mit einem Lächeln verabschieden." "Das ist das Glück einer Mama."

Das Mädchen schloss die Augen und dachte an den blauen Stern, der von einem weichen Licht umhüllt war. "Aber ein Mal in hundert Jahren will ich zu diesem blauen Stern zurückkehren und im Dunkeln der Nacht die vorbeizeihenden Sterne beobachten." Der Komet, auf dem die Luma und das Mädchen ritten, setzte seine Reise fort. Der Komet beherbergt mittlerweile eine so große Familie, dass man ihre Mitglieder gar nicht mehr zählen kann.

Und noch heute zieht er einen weiß leuchtenden Schweif hinter sich her, und ein Mal in hundert Jahren besucht er den Heimatstern des Mädchens.

- Ende -

Namensbedeutung

Sprache Name Bedeutung
Deutsch Rosalina
Englisch Rosalina
Französisch Harmonie Harmonie
Spanisch Estela Kometenschweif
Italienisch Rosalinda Kombination aus dem italienischen Wort für Rose und dem Namen Linda (hübsch)
Japanisch Rosetta Eine Art Umlaufbahn

Trivia

  • Beim ihrem Aussehen fallen Ähnlichkeiten zu Prinzessin Peach auf. So sind Gesichtszüge, Augen und Figur sehr ähnlich.
  • Sie war das erste weibliche Schwergewicht in der Mario Kart-Serie vor der Honigkönigin und Rosagold-Peach.
  • Bei den ersten drei Artworks von ihr in der Mario Kart-Serie sieht sie genau gleich aus, lediglich die Umgebung ist anders. Ihr Mario Kart 8-Artwork ist allerdings anders.
  • Auf einem Bild in ihrem Bilderbuch sieht man sie als kleines, rothaariges Mädchen zusammen mit ihrer Mutter. Ihre Baby-Version ist aber aus unbekannten Gründen genauso platinblond wie die erwachsene Rosalina.